Schreib uns deine Fragen – wir beantworten sie hier.

Warum unbedingt eine Trinkflasche aus Glas und nicht aus Kunststoff?

Aus Kunststoffflaschen lösen sich Chemikalien heraus und gehen in die Flüssigkeit über. Dabei kann das Herauslösen durch Wärme sehr verstärkt werden. Ein heißer Tee in einer Kunststoffflasche wird somit schnell zu einem Chemiecocktail.  Die mitgetrunkenen Chemikalien haben einen Einfluss auf das fein abgestimmte, biochemische Gleichgewicht in deinem Körper. Sie führen früher oder später zu Veränderungen oder Krankheiten. Mehr hierzu auf unserer quellenreichen Informationsseite www.plastikfrei.org. Eine Glasflasche hingegen ist hoch rein, man sagt auch inert. Aus ihr lösen sich keine Stoffe in deine Flüssigkeit.

Gibt es nicht schon Glasflaschen aus unzerbrechlichem Glas?

NEIN. Ein unzerbrechliches oder bruchfestes Glas gibt es nicht. So etwas ist manipulative und irreführende Werbung, die leider noch häufig bei Internethändlern zu finden ist.  Jedes Glas ist hart und spröde, und kann deshalb auf einem unelastischen Untergrund wie Stein oder Beton zerbrechen.

Was ist das Besondere im Vergleich zu bisherigen Produkten am Markt?

Trinkflaschen aus Glas können, wenn sie runterfallen, zersplittern und großen Schaden anrichten.

Daher haben wir uns am Markt umgeschaut und waren erstaunt, dass wir keine gute Lösung fanden. Es gibt zwar die Idee, eine Glasflasche mit Silikon (Lifefactory), Styropor (Emil) oder mit Kork (Thank-You-Bottle) zu ummanteln, aber wenn die Flasche falsch aufkommt, so kann sie zerbrechen. Glasscherben treten dann aus und können jemanden verletzen. Es fehlt eine vollumschließende Schutzhülle. Gleichzeit bieten bisherige Flaschen dort, wo sie schützen, keine Einsicht auf die Flüssigkeit. Auch fehlt ihnen ein Torsionsschutz – die Flasche können in ihrem Schutzmantel durchdrehen, wenn man sie zu öffnen versucht.

Wir wollten es besser machen und haben das Sicherheits-Konzept bis zu Ende gedacht. Eine vollumschließende Schutzhülle aus Kunststoff sorgt dafür, dass niemals, egal was passiert,  Glasscherben ausdringen können. Außerdem werden durch sie punktuelle Belastungen flächig verteilt. Ebenso neu ist auch, dass eine Einsicht auf die Flüssigkeit gewährleistet wird. Somit kann trotz Schutzhülle der Füllstand und der Zustand der Flüssigkeit eingesehen werden. Außerdem haben wir einen Torsionsschutz eingebaut, ein 3cm große Öffnung mit Glasmundstück sowie genügend Freiraum zur absoluten Individualisierung.

Kann ich direkt kochendes Wasser einfüllen?

JA. Die TwinBottle besitzt einen Glasbehälter aus Spezialglas (Borosilikatglas 3.3), welches auch als Jena Glas bekannt wurde. Dieses bildet bei schnellen Temperaturwechseln keine Mikrorisse (im Gegensatz zu normalen Flaschenglas, dem Kalk-Natron-Glas). Dadurch kannst du bei der TwinBottle ebenso bedenkenlos kochend heiße Flüssigkeiten einfüllen und einen Tee direkt in der Flasche aufbrühen.

Wie individuell ist die TwinBottle?

So individuell, wie du es magst! Zwischen dem Glasbehälter und dem Kunststoffbehälter besteht ein 5 mm breiter Spalt auf der vollen Fläche des Sichtfensters. Diesen Zwischenraum kannst du nach deinem Belieben mit weichen Materialien, Bilder, Zeichnungen, Fotos etc. ausgestalten. Insbesondere Naturmaterialien wie Gras, Blätter, Blüten sind hier hübsch anzusehen. Sei kreativ. Leb dich aus!

Wo werde ich die TwinBottle kaufen können?
  • Im Internet auf www.TwinBottle.eu
  • im Einzelhandel, genaueres dann zu gegebener Zeit
Gibt es auch eine Version für Kinder im Kindergartenalter?

Es wird auch eine TwinChild geben, welche 2017 auf den Markt kommen soll. Sie ist gezielt für 3-8 Jährige Kinder konzipiert und wird ein Volumen von 400ml aufweisen. Beobachtungen im Kindergarten haben ergeben, dass ein einfaches Öffnen einer solchen Kinderflasche ganz wesentlich ist. Die kleinen Hände müssen die Flasche dicht verschließen können. Daher sind wir noch in der Entwicklungsphase und forschen an einer Lösung für einen kunststofffreien Schnelltrinkverschluss. Bei Interesse an der TwinChild hier eintragen.

Sind Kunststoffe in Verbindung mit Lebensmitteln wirklich so schlimm?

JA. Aber wir müssen zugeben, wir wussten das auch erst nicht. Während der Entwicklungsphase der TwinBaby und der TwinBottle haben wir uns tiefergehen mit der Thematik befasst. Matthieu hatte die Idee, eine Website zu schaffen, bei der er all das Wesentliche anschaulich aufzeigt und mit Bezug auf wissenschaftliche Quellen nachweist. So entstand www.plastikfrei.org. Dort hat er auch eine umfangreiche Videosammlung für euch zusammengestellt. Ein ganz besonderes Bonbon der Website sind die einfachen Hausexperimente zum Nachvollziehen der Sachverhalte. Eine grobe Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte findest du auch hier auf twinbaby.eu.

Ist ein BPA-freier Kunststoff eine Alternative?

Definitiv NEIN! Ein BPA-freier Kunststoff kann sogar noch viel schädlicher sein. Das Siegel BPA-frei bedeutet nur, dass eine ganz spezielle Chemikalie nicht mehr enthalten ist, nämlich Bisphenol A. Die Hersteller mussten diese Chemikalie aufgrund massiven Drucks durch Negativschlagzeilen aus dem Kunststoff herausnehmen. Anstatt dessen verwenden Sie nun eine andere Chemikalie, welche noch nicht geprüft wurde. Oftmals wird BPS als Alternative zu BPA eingesetzt. Dieses wirkt noch viel schädlicher. Mehr dazu hier.

Auf manchen Glasflaschen steht „BPA-frei“ drauf. Was bedeutet das?

Es bedeutet dasselbe, wie wenn dein Bäcker demnächst auf dein Brot „Uran-frei“ draufschreibt. Es sagt nicht mehr und nicht weniger, als dass dieser eine Stoff, der sowieso nie da drin war, auch nicht drin ist. Ebenso könnte man auf einen Porzellanteller oder auf eine Holzgabel BPA-frei draufschreiben. Es ist also nur ein Werbetrick. Noch nie wurde in der Herstellung von Glas BPA verwendet.

Gibt es auch Alternativen zu einer Glasflasche?

Jein. Eigentlich nicht wirklich. Kunststoffflaschen gehen gar nicht, insofern dir deine Gesundheit wichtig ist. (siehe plastikfrei.org) Bei Flaschen aus Metall muss differenziert werden. Aluminiumflaschen sind im Inneren ebenso mit Kunststoff beschichtet. Einzig Edelstahl ist eine Alternative zu Glas. Dieser hat jedoch das Problem, dass er bei manchen Flüssigkeiten, z.B. Fruchtsäuren, auch mit Wechselwirkungen eingehen kann. Außerdem kann durch eine Edelstahlflasche die Flüssigkeit nicht eingesehen werden. So kannst du weder den Füllstand noch den Zustand deiner Flüssigkeit leicht überprüfen. Glas hingegen ist hoch rein und chemische hoch resistent, d.h. es interagiert nicht mit anderen Stoffen. Oder plump gesagt: Das Glas bleibt am Glas und die Flüssigkeit unverändert, so wie du sie eingefüllt hast.

Was ist der Kern der Innovation? In einem Satz!

In einem Satz gesagt: Eine Glasflasche mit voller Einsicht bei 100% Sicherheit.

Glasflaschen gibt es wie Sand am Meer. Doch nur sehr sehr wenige von Ihnen wagen überhaupt den Versuch von Sicherheit. Unter diesen wenigen Kandidaten gibt es immer zwei entscheidende Mängel:

Erstens bieten sie nie 100% Sicherheit, da ihnen eine vollumschließende Schutzhülle fehlt. Glassplitter können austreten, was ein absolutes No-Go ist. Und zweitens: Da wo sie schützen kannst du nicht hineinschauen, und da wo du hineinschauen kannst, schützen sie nicht.

Die TwinBottle hingegen bietet VOLLE EINSICHT BEI 100% SCHUTZ!

Geht das Ganze nicht auch ohne Kunststoff?

Nein. Wir haben alles überlegt. Entweder verlieren wir die Einsicht, oder die 100%ige Sicherheit, schlimmstenfalls sogar beides. Kunststoff ist das einzige Material, welches elastisch und robust genug ist, und zugleich durchsichtig (siehe Natürlich.Sicher.). Wir haben den Markt genau angeschaut. Oftmals wird etwas auch als „aus Holz“ dargestellt, doch dann entpuppt es sich als ein Holzspäne-Kunststoffgemisch. So etwas ist der neuste Trend von Mogelei. Dann lieber reine Stoffe, welche auch recycelt werden können.

Wir sind auch für einen kunststoffarmen Konsum und fordern, Kunststoffe nur da einzusetzen, wo sie absolut sinnvoll sind. Es gibt so viele überflüssige Produkte aus Kunststoff. Die Liste ist endlos lang. Da sollten wir anfangen, und nicht bei 120g Kunststoff an einer Flasche, die uns 100% Sicherheit gibt und damit auch unseren Kindern ermöglicht, in der Schule eine Glasflasche zu verwenden. Kauf doch mal deine neue Waschmaschine ohne Plastikdeckel, oder einen Gebrauchtwagen anstatt einen Neuen. Eine interessante Frage wäre auch: Wie viel wiegt dein Plastikmüll, den du so über die Woche produzierst. Bei all diesen Einweg-Verpackungen sollten wir anfangen.

Wir wollen die Glasflasche sicher machen. Uns geht es in erster Linie um die Gesundheit der Menschen. Darum, dass ihr, du und deine Kinder, plastikfrei essen und trinken könnt. Siehe auch unsere eigens hierfür erstellte Website www.plastikfrei.org.

 

Verwendet Ihr bei der TwinBottle auch recycelte Materialien?

Ja – einfach der Umwelt zuliebe. Sowohl der Kork als auch der nicht transparente Kunststoff werden aus recycelten Ausgangsmaterialien bestehen. Bei dem transparentem Kunststoff müssen wir erst noch schauen, wie qualitativ hochwertig dieser recycelt werden kann. Unserem jetzigen Stand nach ist dieser meist etwas ausgegraut und nicht so sehr transparent.

Warum kostet die TwinBottle 35€, und ist damit preiswert?

Die Fertigungskosten der TwinBottle in Europa betragen ca. 16,50€. Normalerweise müssten nun ebenso 16,50€ Firmengewinn sowie 33€ Gewinn für den Einzelhandel (bei 50% Handelsspanne) hinzukommen, da liegen wir bei 66 Euro. Nun darf man noch die 19% Mehrwertsteuer hinzunehmen – macht 78,50€ Endkundenpreis. Möchtest du das zahlen? Wir denken nein, das ist unzumutbar.

Lieber schaffen wir ein Massenprodukt und senken die Gewinnspanne auf ein viertel (30% Handelsspanne). Damit sinkt auch die Steuer um 7€. Wenn wir dadurch mehr als das vierfache an Flaschen verkaufen, hat es sich für alle drei Seiten, für dich, für uns und für den Einzelhandel, gelohnt.

Die TwinBottle ist für dich deshalb mehr als preiswert wert – ihren Preis wert. Du zahlst weniger als die Hälfte von dem, was sie eigentlich kosten müsste. Dafür stehen und kämpfen wir.

Wir sind halt auch ein kleines bisschen anthroposophisch. Bei uns steht nicht ein maximaler Profit im Vordergrund, sondern der Mensch. Jeder soll sich eine sichere Glasflasche leisten können.